Ray Okpara / deep - minimal - tec - house
1978 in Gelsenkirchen
geboren verbrachte er seine Kindheit im Heimatland seines Vaters Nigeria,
um im Alter von neun Jahren durch die damalig dramatische wirtschaftliche
und politische Lage des westafrikanischen Staates getrieben, nach Deutschland
zurückzukehren. Die Hoffnung auf baldige Wiederkehr wurde zwar
nicht bestätigt, doch schafften er und seine Familie den raschen
Einstieg in die hiesige Gesellschaft.
Er sieht
er seinen musikalischen Ursprung im undergroundigen Westcoast Hip Hop,
Funk, Soul. Hier lernte er seinen langjährigen Partner Johnny D.
kennen. Beeindruckt von verschiedenen (electronischen) Stilrichtungen,
die die beiden auf ihren Streifzügen durch das Nachtleben mitnahmen,
weckten die ersten UK Garage-Platten seines damaligen Mitbewohners sein
Interesse am Auflegen.
Die Faszination
und Vielfalt, die ihm die House-Music bot, führten ihn bereits
früh in seiner Karriere zu einem Stielwechsel. Anfangs sehr vocallastig,
wie bei den von ihm, Johnny D. und Nick Curly unter dem Namen RAJO veranstalteten
Events, die die Begeisterung des Publikums im Rhein-Neckar-Delta auf
sich zogen; konzentrierte er sich später mehr auf einen deepen,
souligen, minimalen aber auch gleichzeitig pushenden Beat.
Durch die elektronische Bewegung im Mannheimer Jungbusch beeinflusst,
brachte auch er die technoide Seite in seine Sets mit
ein, ohne sich drastisch von seinen Ursprüngen zu entfernen.
Ray
arbeitet sehr viel mit Loops, Loopplayer und Samples.
Sein Sound geht klar nach vorne. Er selbst bezeichnet ihn als Deep-Minimal
Tec-House - was ungefähr auch zutrifft.
Nach der
ersten Heimspiel Party (25 Djs auf 5Floors) die von allen Größen und bekanntesten
der Rhein-Neckar-Szene beschallt wurde beschloss Ray Okpara mit Nekes Danias, Johnny
Debese und Federico Molinari am 1.Oktober 2004 die Pforten des Zoo Clubs zu eröffnen.
Darunter Bookings wie Steve Bug, Luciano, Sean Dimitrie, Gabriel Ananda, Dorian Paic,
Cassy, Eloi Brunelle, Markus Fix, Pheek, Amir Javasoul...uvm. Dieser sollte nur einen
Jahr in den Mauern des MS Connexion in Mannheim bestehen.
März
2005 ist er nach Berlin gezogen um neue Impressionen zu sammeln
und sich musikalisch sowie im Leben zu entwickeln. Er macht sich auf
die Reise, deren Ende noch nicht absehbar ist...
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